Was muss bei Befristung gemäß § 14 Abs. 4 TzBfG schrftlich festgehalten werden?

Aus der schriftlichen Vereinbarung muss sich die Dauer der Befristung klar ergeben. Bei einer zeitlichen Befristung muss also das Enddatum bestimmt oder zumindest bestimmbar sein, nicht aber der Grund dafür genannt werden. Bei der Zweckbefristung muss dagegen der Zweck der Befristung genannt sein, da dieser hier das Ende des Arbeitsverhältnisses kennzeichnet.

Gilt die Haftungserleichterung auch gegenüber Kollegen?

Im Prinzip ja.

Zwar haftet der Arbeitnehmer zunächst in voller Höhe. Er hat jedoch einen Freistellungsanspruch gegen den Arbeitgeber gemäß §§ 670, 675 257 Satz 1 analog. Die Höhe des Freistellungsanspruchs richtet sich nach der Quotelung beim innerbetrieblichen Schadensausgleich.

Im Außenverhältnis haften Arbeitnehmer und Arbeitgeber aber als Gesamtschuldner.

In welcher Höhe haftet der Arbeitnehmer?

Grundsätzlich kommt es dafür auf das Verschulden des Arbeitnehmers hinsichtlich der schädigenden Handlung und des Schadens an. Dabei gilt:

  • Vorsatz: Volle Haftung.
  • Grobe Fahrlässigkeit: Volle Haftung, sofern kein deutliches Missverhältnis zwischen Verdienst und Schaden.
  • Mittlere Fahrlässigkeit: Quotale Schandesverteilung anhand aller vorliegenden Umstände.
  • Leichte Fahrlässigkeit: Keine Haftung.